Mich hat dieser Senioren-PC schon einmal vor über 3 Jahren etwas geärgert. Auf dem Seniorentag in Köln wollte uns Fujitsu-Siemens davon überzeugen, dass dieser "Simplico" die Lösung unserer Probleme mit Computer und Internet sei. Einfach1000 Euro ausgeben und dafür einen Desktop-PC - mit Monitor, Tastatur und Maus einschließlich abgespecktem Linux-Betriebssystem und einer sehr knappen Software - erhalten. Keine Änderung und keine Erweiterung der Hardware waren im Service enthalten ;=). Andere kostengünstige Vor-Ort-Hilfen sind niemandem eingefallen.
Jetzt taucht er als "SimplicITy" in UK (siehe
hier) wieder auf und wird für die Generation 60plus angeboten. Dabei ist die Technik eigentlich nicht das Problem, sondern gerade dieses Verkaufsargument: Für Ältere, für Senioren, für 60plus. Warum eigentlich nicht für 50plus oder für 40plus?
Ich möchte es kurz machen: Jeder Mensch, der - aus welchen Gründen auch immer - eine Einschränkung seiner Fähigkeiten hat, benötigt geeignete Hilfsmittel. Das kann ein 20-Jähriger ebenso sein, wie ein 80-Jähriger. Doch warum soll sich ein 60-Jähriger, der Kopf und Hände noch ohne Probleme benutzen kann, in Sachen "Computer und Internet" einen abgespeckten Computer, also ein Hilfsmittel, zulegen?
Nicht ausprobieren rät
HoSi
und hofft auf Kommentare.