Das war schon eine bunte Runde, die der Einladung der drei Organisatoren gestern nach Berlin gefolgt war. Die BAGSO - Lobby der Älteren, das Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengelichheit und die Stiftung Digitale Chancen hatten Preisträger des Wettbewerbs Wege ins Netz eingeladen mit dem Ziel weitere Menschen an dieses Netz heranzuführen.
Ja und da saß also von "Jung", z.B. Andreas Dautermann von der
Starthilfe50, über "Mitteljung" bis "Alt", wie Uta Krope und Horst Sievert von
Senioren-Lernen-Online, ein Kreis zusammen, der wohl ein Spiegelbild der Mediennutzung in der Bundesrepublik abgibt und der seine Erfahrungen mit dem Einsatz moderner Medien bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch gern weitertragen möchte.
Daher war auch eine der Fragen "Wie kann man Nicht-Onliner ans Netz heranführen?" Die Ideen der drei Organisatoren reichen von "Dem potenziellen Nutzern den Nutzen aufzeigen" über "Paten mit Nicht-Onliner zu Zweierteams zusammenführen" zum klassischen "Trainer qualifizieren". Aus der Sicht von SLO versprechen besonders die Konzepte nachhaltigen Erfolg, die über das reine Vermitteln von Fakten hinausgehen und praktische Übungen oder noch viel besser den regelmäßigen Einsatz moderner Medien mit paralleler Online-Hilfe bieten. Ich nenne hier nur die Stichworte: 1) Mit Skype können bis zu 10 Personen ein Gruppengespräch führen. 2) Mit Mikogo können bis zu 10 Personen sich gegenseitig ihre Computer-Bildschirme zeigen. Selbstverständlich würde SLO im Rahmen der Möglichkeiten bei der Verwirklichung derartiger Ideen mitwirken.
Eine weitere Frage war "Wie erreichen wir eine bessere Vernetzung untereinander?" Hier gehen die Vorstellungen dann doch weit auseinander. So waren einige mit einer Liste der Mail-Adressen zufrieden, während andere eine neue Plattform installieren oder mindestens einen "einheitlichen Auftritt" regeln möchten. Uns von SLO erscheint beides etwas "antiquiert", denn es enthält keine Elemente des modernen Internets und hat wenig mit Vernetzung zu tun. Die bunte Vielfalt der Gruppen kann und sollte in einem Netzwerk erhalten bleiben. Zur Vernetzung müsste dann von allen Beteiligten aber die regelmäßige Nutzung des Internets erwartet werden. Gleichzeitig könnten sie z.B. in einem Netzwerk-Weblog regelmäßig - selbst und nicht über fremde Organisatoren! - über ihre Aktivitäten berichten. Durch eifriges Kommentieren käme Leben und Erfahrungsaustausch in dieses Netzwerk.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie getragen wurde, findet
HoSi