Vor dem obigen Bild liegen bei mir meistens einige Stunden, in denen ich so eigenartige Fragen wie "Verstehen ohne Reifen" und "Ist's nicht, kann man aber so sein lassen" beantworte. Die Sommerzeit sollte eigentlich nicht nur Senioren, sondern auch im Berufsleben stehende Menschen zu solcher Gehirnakrobatik verführen. Sie könnten manches dazulernen. Hier ein paar Beispiele:
Computer hilft
Spätestens bei "Was die Vogelweide für Walther, war sie für Hartmann" kommt das Fehlen meiner humanistischen Bildung zu Tage. Was soll es? Der Computer hilft! Einfach bei der Googlesuche "Hartmann" eingeben, schon erscheint in den Vorschlägen auch "Hartmann von der Aue". Anklicken und ich finde, dass er zwischen 1210 und 1220 gestorben ist und damit in einer Zeit mit Walther von der Vogelweide gelebt hat. Lösung also AUE.
Umdenken hilft
Die Lösung zu "Verstehen ohne Reifen" ist bei mir mindestens 3 Stunden der GAG, weil man den eben meist sehr plötzlich versteht und die Gedanken nicht reifen können. Aber damit ergibt u.a. HONATT als Lösung für "Vokabel aus älteren Ehrenwertsschätzungserklärungen" keinen Sinn. Hier hilft radieren und umdenken. Schon als die drei Felder leer sind, fällt es mir wie schlagartig ein: BEG ist die Lösung, eben BEGreifen ohne Reifen.
Systematik hilft
Manche Dinge sind dann nur mit etwas System zu lösen. Mir fällt überhaupt nicht ein, wo dieses Gebäude mit der tollen Kuppel steht und wie der Fluss davor heißt. Ich weiß nur, dass es sich um eine große und bedeutende Stadt handelt. Also schön der Reihe nach: Bildersuche "Paris", leider nein. Bildersuche "Budapest", leider nein. Bildersuche ...
Keine Angst, liebe Rätselmacher, ich verrate die Lösunng nicht ;=). Bisher habe ich auch noch nie einen Preis für meine richtigen Einsendungen gewonnen, doch Spaß hat es immer gemacht. Und dann habe ich hier gerade ein Beispiel dafür gegeben, wozu man den Computer auch benutzen kann.
Viel Erfolg beim Nachmachen wünscht
HoSi