Phänomenta - Experimente, Beobachtungen, Kommunikation
Eigentlich interessiert mich dieses "Phänomenale" gar nicht - dachte ich. Doch jetzt sollte Jannik (12) "beschäfftigt" werden und schon waren wir in Flensburg auf der Phänomenta. Dort kann man an 150 Stationen experimentieren, Zusammenhänge aufklären und vielleicht die eine oder andere Erkenntnis gewinnen. Ja, das habe ich dann auch und deshalb diese Zeilen hier.
Tolles Konzept
"Wissenschaft zum Anfassen" und "Natur und Technik erleben" schreiben die Organisatoren. Vom Beobachten schreiben Sie nichts, doch das kann man gleich am ersten Stand beim Suchen der "Alten", denn oft wird nur die "Junge" entdeckt. Mir scheint, dass das wenig mit dem eigenen Alter zu tun hat, denn auch kleinere Kinder hatten da so ihre Probleme. Überzeugend auch, wie schnell eine Kommunikation zwischen den Besuchern und zwischen den Generationen stattfindet. Meine Versuche, einen Stern im Spiegel nachzuzeichen, wurden von meiner jungen Nachbarin interessiert mitverfolgt - sie war besser, aber immerhin ;=). Faszinierend auch, wie z.B. selbst 4jährige aus drei Spektralfarben weißes Licht herstellen können - und natürlich "pink für Mama" ;=).
Kommunikation
Wie diese praktischen Beispiele nicht nur die Neugier wecken, sondern auch zu aufklärenden Gesprächen führen, muss man erlebt haben. Ich denke, das sollte nicht nur als Beispiel für die Schulbildung dienen, sondern kann auch uns Senioren zu einem anderen Lehr- bzw. Lernverhalten anregen. Danke den Organisatoren, dass sie keine umfangreichen Erklärungen geben, sondern nur Fragen bzw. kleine Aufgaben.
Ruft nicht immer nach perfekten Anleitungen, sondern probiert die neuen Medien selbst aus, denkt
HoSi
2 comments
Jul 31, 2009
Barbara said...
Ja, da hast du recht! Erstens hat die Phänomenta in Flensburg ein tolles Konzept und zweitens: Wer selbst ausprobiert lernt am meisten!
Ann-Theres said...
So was ähnliches gibt es in Gießen auch, war mit meiner Freundin dort. Es nennt sich da "mathematikum"... Sogar die selben Fliesen im Haus...




