Schüler lernen selbst - Beispiel für Senioren?

Natürlich bin ich ein "unbelehrbarer Optimist". Aber das, was hier Sugata Mitra über das Selbstlernen von Schülern sagt, klingt auch sehr optimistisch. Der Vortrag ist einerseits relativ lang, dafür dann aber in einem leicht verständlichen Englisch gehalten. Wer es nicht versteht, sollte sich die gezeigten Kinder als Vorbild nehmen, denn sie konnten diese Sprache zunächst auch kaum verstehen bzw. sprechen ;=).

Ich bin durch einen Twitteranstoß von @lisarosa auf diesen Blogbeitrag und das Video gestoßen und danke dafür.

Interessant wäre für mich die Frage, wie weit die gezeigten Erfahrungen übertragbar sind. Auch auf Seniorinnen und Senioren? Positive Modelle gibt es sicher schon in größerer Zahl, z.B. unter den ehrenamtlich tätigen Dozenten in Lerncafes und Volkshochschulen. Die lernen ja schließlich meistens auch erst, bevor sie dann das Gelernte weiter tragen.

Was allerdings mit den anderen passiert, die sich so wie die Schüler verhalten, die folgender Kommentator des YouTube-Videos vor Augen hat, weiß ich allerdings nicht:

"A lot of the ideas in this talk are revolutionary, but I do still remain a half-skeptic. Give my students a computer and a question, and either they'll ignore the task and start playing Starcraft, or they'll copy and paste answers from Wikipedia (without absorbing the info) and then proceed to play Starcraft."