Werbung im Web? Ja, aber so?

Der neue Auftritt von Spiegel Online lässt mich mal wieder über Werbung im Web nachdenken. Da ich ein "deutscher Durschnittsbürger" bin, liebe ich natürlich alles, was kostenlos oder billig ist. Doch immer öfter meldet sich mein Gewissen, wenn ich im Firefox den Werbeblocker Adblock Plus einschalte: Sollte ich Schuld an der Wirtschaftskrise sein ;=))? Aber jetzt sehe ich auf einer neu gestalteten Website so etwas:



Der Text steht in der rechten - oder mittleren - Spalte und wird von Werbung eingerahmt. Man muss schon noch naiver als ich sein, um nicht zu merken, dass hier Werbung wichtiger als der so oft gepriesene Inhalt ist. 

Da schalte ich doch einfach Adblock Plus ein und mein Bildschirm sieht so aus:  

Dieses nervige Verhalten ist kein Einzelfall. Ich könnte noch weitere Screenshots zeigen, z.B. von Chip oder T-Online, doch das verkneife ich mir. Ich frage mich nur, ob das wirklich so sein muss?

Irgendwie ist das doch auch peinlich für die Werbewirtschaft, sich nur an die "Dummen" zu wenden, die nicht mit dem Firefox und einem Werbeblocker im Netz surfen, denkt
HoSi

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Posted 2 months ago

Ende der E-Mail?

"E-Mails maakt de groote Welt lüerlütt" lese ich da gerade in meiner Tageszeitung. Wir, die etwas Älteren hier in Norddeutschland, sind ja oft zweisprachig aufgewachsen, so dass uns dieser Plattdeutsche Artikel sofort verständlich ist. Aber sicher werden auch andere Leser schnell entdecken, dass "E-Mails die große Welt klitzeklein" machen. Haben wir doch nun fast alle begriffen, wie schnell und einfach man z.B. mit entfernten Bekannten oder Verwandten kommunizieren kann. Gerade jetzt werden sicher viele Urlaubsbilder "gemailt".

Vor ein paar Tagen las ich allerdings, dass das Ende der E-Mail gekommen sei und auch Weblogs, so etwas wie die Symbole des Web 2.0, schon nicht mehr aktuell seien. Wer auf dem Laufenden ist "streamt", mit meinen Worten: "Er ist fortlaufend online". Meine plattdeutschen Freunde werden sicher sagen "Watt schall datt denn nun wedder? Den ganzen Dag de Nees vörn Bildschirm? Nee?" Kurz: Den ganzen Tag am Computer? Nein! 

Im ersten Anlauf habe ich diesen Trend auch als etwas übertrieben dargestellt angesehen. Nach dem Beobachten des eigenen Handeln bin ich dann doch etwas nachdenklich geworden. Hier zwei Beispiele:

  • Was sich in meinem Twitter-Account tut, habe ich laufend im Blick - Thwirl, Seesmic oder TweetDeck sei Dank. Noch einfacher ist es mit SimplyTweet auf meinem iPhone, denn von dort werde ich bei Replys und Direct Messages per Signalton informiert, wie ich es bei eingehenden SMS kenne. Also streame ich doch schon, oder?
  • Wo sich meine Kinder und Enkel gerade jetzt in der Urlaubszeit befinden interessiert mich schon. Mit Google Latitude könnten wir diese Informationen leicht austauschen, wenn wir öfter einmal online wären ;=). Also sollten wir wohl doch alle streamen, oder? 

Dieses "Immer online" wird besonders durch die neuen Smartphones unterstützt, die ja eine Kombination aus Handy und Computer sind. Das iPhone hat mir das so richtig klar gemacht. Falls es denn einmal mit der Technik klappt, kann ich auch beruhigt am Samstag in die Ferne schweifen, denn meine Sportreportage kann ich als "Streamer" jederzeit ansehen.

Zusätzlich dreht sich das Rad der Technik weiter: Im Jahr 2014 sollen wir alle einen Internetanschluss mit 50 MB/s nutzen können, wo heute mancher noch froh über 6 MB/s wäre. Da werden uns dann sicher auch weitere Möglichkeiten zum Streamen serviert werden und für uns Plattdeutsche "ward de Welt noch lütter warn",  denkt
HoSi   

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Posted 2 months ago

Win-Win und Wissen im Netz

Da haben die Blog-Karnevalisten von Wissenswert gerade ein interessantes Thema angeschnitten, denn sie fragen: Was bedeutet es eigentlich, wenn man sein Wissen ins Netz stellt? Besteht damit die Gefahr von Dieben ausgeplündert zu werden? Oder kann man aus dem größeren Nutzerkreis möglicherweise sogar einen Nutzen ziehen?


Es hat schon etwas Beklemmendes, wenn man sich folgende Situation vorstellt: Ein erfahrener Weiterbildner entwickelt mit viel Aufwand eine neue Maßnahme, um anderen Menschen die sinnvolle Nutzung moderner Medien, wie Computer, Internet und dgl. zu vermitteln. Er bringt nicht nur seine Ideen in das Konzept ein, sondern erstellt auch Texte, Präsentationen und eventuell sogar kleine Audio- und Videohilfen. Kaum hat er die erste Maßnahme durchgeführt, findet er fast alle Dinge bei einem Wettbewerber wieder, der ihm die Kunden abwerben möchte.

Die Situation lässt sich allerdings auch positiv sehen. Die Wettbewerber können - oder wollen - nicht verheimlichen, wer der Urheber von Konzept und Material ist. Einzelne Interessenten nehmen mit ihm Kontakt auf und geben nicht nur ein angenehmes Feedback, sondern liefern nebenbei auch Anregungen zur Verbesserung. Als Folge ergeben sich neue Kontakte, weitere Kunden für dieses Angebot und Ideen für weitere Angebote.
 
Fasst man - wie ich es seit einiger Zeit tue - beide Möglichkeiten zusammen, hat man es mit einer typischen Win-Win-Situation zu tun. Die Erkenntnisse führen für mich zu folgender Win-Win-Strategie:
  • Ich stelle meine Ideen und Materialien für alle offen zugänglich ins Web. Das betrifft alle modernen Möglichkeiten, also z.B. als Texte im Weblog, als Video bei YouTube, als Präsentation bei Slideshare oder als Audio in einem Podcast-Portal.
  • Ich knüpfe daran nur wenige Bedingungen, die bei Creative Commens geregelt sind. Das heißt also vervielfältigen, verteilen und öffentlich zugänglich machen, aber auch ändern erlaubt. Die kommerzielle Nutzung ist allerdings nicht gestattet und mein Name sollte genannt werden.
  • Ich freue mich dann über einen größeren Nutzerkreis und einen erweiterten Kontaktkreis. Von beiden kann ich für die Zukunft eigentlich nur profitieren.
Übrigens passt hier auch der Hinweis auf häufig zu hörende Kritik am "Kraken Google" hin. Warum soll ich eigentlich einseitig alle Vorteile - Googlemail, Kalender, Maps, Picasaweb, Text & Tabellen usw. usw. - kostenlos nutzen? Ich werfe dem "Kraken" auch mal etwas zum Fressen hin, z.B. diesen Beitrag. 

Immer schön Win-Win im Blick ;=).

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Posted 4 months ago

Und jetzt wird Facebook getestet

Bereits im vergangenen Jahr hatte ich mich bei Facebook registriert, doch ohne Kontakte bzw. Freunde macht verständlicherweise auch eine Online-Gemeinschaft wenig Spaß. Das ist bereits jetzt schon anders, nachdem die kleine Kursgruppe von "HoSi's Online-Hilfe" vor einigen Tagen beschlossen hat, diese Community zu testen.

Wo liegt da der Reiz? Wer einmal "getwittert" hat wird das Prinzip schon erlebt haben: A kennt B, C und D (=ein typischer kleiner Freundeskreis). Doch jetzt kennt C noch E, F und G. Dann ist D mit H, I und J befreundet. Wenn jetzt noch alle bei Facebook registriert sind, kann A weitere Freunde aus einem wesentlich größeren Netzwerk auswählen.

Ja und dann müssen alle eigentlich nur noch über interessante Link informieren, tolle Foto zeigen oder interessante Videos hochladen. Schneller, als zunächst gedacht, wird kommuniziert. Das sollte doch zu eigenen Aktivitäten reizen, denkt
HoSi


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Posted 7 months ago

SLO auf der CeBIT

Die CeBIT gab dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) die Gelegenheit, auf die vielen weißen Breitbandpflecken hinzuweisen, die besonders im flachen Land der Bundesrepublik Deutschland bestehen. Unter dem Thema "Mit Breitband Deutschland erneuern!" war auch Senioren-Lernen-Online (SLO) als ein spezieller Nutzer geladen.

Hier ein kleiner Videomitschnitt (der kleinen Digicam sei Dank), in der Uta Krope zu sehen und zu hören ist. Sie trat als Seniorin, neben dem Studenten Lukas Schütz und dem Bürgermeister Andreas Memmert unter der Moderation von Joachim Mahrholdt (ZDF) auf.

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Posted 8 months ago

Online-Lernen - Lerne ich als Organisator auch?

Ja, ist eLearning eigentlich Teil meiner Arbeit oder meines Alltags? War ich nach meinem letzten eLearning schlauer oder kompetenter? Das sind einige der Fragen, die Jochen Robes in seiner Einladung zu Beiträgen für die 2. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival (März ‘09) stellt.

Mich regen diese Fragen zum Nachdenken an, denn da versuche ich jetzt seit fast 7 Jahren - sicher mit unterschiedlichem Erfolg - älteren Erwachsenen Lernen in Form von Online-Lernen (=eLearning) näher zu bringen. Und was habe ich als Organisator eigentlich dabei gelernt? Sehr viel und das betrifft im Wesentlichen zwei Bereiche, die ich hier stichwortartig streifen möchte :

Die Technik

  • Anfang 2002 war ein ISDN-Internetzugang üblich und wir hatten noch ernsthafte Probleme mit einer guten Sprachkommunikation und die Präsentation des eigenen Computer-Bildschirms war praktisch unmöglich. Heute ist das Dank Breitband-Internet ganz anders!
  • Auch interessierte Ältere haben sich in den vergangenen Jahren mit Computer und Internet so vertraut gemacht, dass sie nicht mehr fragen, wie sie die Software Skype installieren sollen und wie sie denn nur das Headset anschließen sollen. Sie haben den Umgang mit der Technik gelernt, oder - was m.E. viel besser ist  - sie haben ein Helfer-Netzwerk geknüpft.

Die Methode

  • Anfang 2002 habe ich meine Online-Treffen noch sehr genau geplant und eine Präsentation mit etwa 30 Folien (=eine für 2 Minuten) erstellt. Auch meine Fragen und denkbare Aktivitäten der Teilnehmer waren wohl überlegt. Man sieht eLearning 1.0 lässt grüßen und die in einem langen Berufsleben einstudierte Rolle Moderator/Trainer konnte nicht so leicht abgelegt werden. Mein geschätzter Redeanteil: 95%.
  • Im laufe der Jahre hat sich hier nicht nur die Technik, sondern auch die Art des Lernens und Lehrens geändert. Ich lenke die Aktivitäten meiner Teilnehmer durch möglichst konkrete Übungen, die ich nur auf ausdrückliche Fragen per E-Mail oder Einzelcoaching erläutere. In gemeinsamen Online-Treffen mit allen Teilnehmern versuche ich dann eine Diskusisson über die aufgetretenen Fragen zu moderieren und ermögliche ggf. den Teilnehmern die Vorführung eigener Ergebnisse. Das dürfte schon etwas mehr eLearning 2.0 sein, denke ich. Mein geschätzter Redeanteil: 55%.

Also - um auf die Fragen vom Anfang zurück zukommen - auch ich als Organisator habe viel gelernt und wünsche mir nur, dass sich mehr ältere Erwachsene finden, die ihre Erfahrungen unter Nutzung von Computer und Internet an andere weiter geben. Dann dürfte sich so ganz langsam auch die Zahl derjenigen verringern, für die "diese neuen Techniken überhaupt nicht erforderlich sind", denkt
HoSi

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Posted 8 months ago

Twitter - Sinn oder Unsinn?

Also, da "zwitschere" ich nun schon mehrere Monate, mal mehr, mal weniger. Wenn ich aber meinen Bekannten oder meiner Familie den Sinn erklären soll, komme ich ins Stottern. Mir scheint, dass auch andere Twitter-Nutzer da so ihre Probleme mit diesem zur Zeit sehr aktuellen Microblogging haben (z.B. Mandy Schiefner oder Michael Kerres).

Interessant fand ich eine Slideshare-Präsentation von minxuan, in der mich als "Kurvenfan" die folgende Grafik begeistert, deren Übersetzung mir allerdings zu schwierig ist ;=).



Mein Twitter-Verhalten wird wohl am besten durch die folgenden 5 Etappen der Twitter-Akzeptanz beschrieben, die ich ebenfalls der Präsentation entnommen (und hoffentlich passend übersetzt habe ;=)).

  1. Ablehnung (Denial)
    "Ich denke Twitter hört sich dumm an. Warum sollte sich irgendwer dafür interessieren, was andere Menschen tun?"
  2. Anwesenheit (Presence)
    "Ok, ich weiß wirklich nicht, warum Menschen es lieben, aber ich sollte wirklich mindestens einen Twitter-Zugang einrichten."
  3. Alles Abladen (Dumping)
    "Ich nutze Twitter, um Links zu meinen Blog-Beiträgen anzuzeigen und auf meine Presse-Veröffentlichungen hinzuweisen."
  4. Umkehrung (Conversing)
    "Ich sende immer noch nützliche Inhalte, aber ich nutze Twitter für verlässliche 1x1-Unterhaltungen."
  5. Microblogging
    "Ich nutze Twitter, um nützliche Informationen zu veröffentlichen, die dann von Menschen gelesen werden, mit denen ich mich auch unterhalten möchte."

Viel Spaß beim Sammeln eigener Twitter-Erfahrungen wünscht
HoSi

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Posted 9 months ago

ZDF: Microblogging - Leben in 140 Zeichen (#slo)

Das folgende ZDF-Video ist zwar etwas lang - es hat mehr als 140
Zeichen ;=) - dafür aber doch sehr informativ.

   
  

Elektrischer Reporter – Microblogging: Leben in 140 Zeichen

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Posted 11 months ago

Blog-Anleitung - Statt SLO-Kurs?

Ich muss einfach einmal für eine Sache werben, die mir gefällt, denn sie könnte fast von mir sein ;=)) Die Anleitung für Einsteiger ins Bloggen Mit Weblogs per Du ist von Ralph Segert und sehr zu empfehlen.

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Posted 1 year ago

SLO-Hilfe für Flowgram

Anmerkung: In der Regel erhält man über die Launch-Ansicht (Pfeil) eine bessere Darstellung

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Posted 1 year ago